Unsere Gerätesysteme basieren auf folgenden BfMC Konzepten
Body Balance Control
Body Power Control
Diese Konzepte sind das Ergebnis jahrzehntelanger interdisziplinärer Forschungstätigkeit auf
den Gebieten der Neuro- und Muskelphysiologie sowie der Psychomotorik, Biomechanik, Biokinetik
und Biokybernetik im Rahmen der Leistungssportforschung in Leipzig.
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BfMC Body Balance Control
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Zielsetzung
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Erlangung und Erhaltung des funktionalen Gleichgewichtes des Bewegungsapparates.
Konkret auf die Problematik Rücken bezogen lautet die Zielsetzung:
Diagnose von neuromuskulären Dysbalancen und Leistungsdefiziten der
wirbelsäulenstabilisierenden Muskulatur und deren Abbau durch Biofeedback-Kraft-
und Koordinationstraining.
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Hauptthese
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Nur ein funktional ausbalancierter Körper ist ein gesunder Körper!
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Erläuterungen
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Das Erkennen und der Abbau von Dysbalancen und Leistungsdefiziten ist enorm wichtig,
obgleich sowohl das Erkennen wie auch das Training bisher mangels technischer
Möglichkeiten nicht die große Beachtung in Medizin und Sport fand.
Eine neuromuskuläre Dysbalance ist eine Unsymmetrie in der Leistungsfähigkeit der
Muskulatur, z.B. im Rechts/Links-Vergleich.
Speziell im Rückenbereich sind solche Dysbalancen oft eine Ursache für
die Verminderung der Belastbarkeit der Wirbelsäule und in der Regel eine Ursache von Schmerzen.
Neuromuskuläre Defizite äußern sich als verringerte Leistungsfähigkeit der Muskulatur.
Beispiel Rücken: Da die Rumpfmuskulatur entscheidend zur Stabilisierung der Wirbelsäule
beiträgt, sind vorhandene Leistungsdefizite die Ursache für Überlastung der Wirbelsäule und
damit eine weitere Ursache zur Entstehung von Schmerzen im Rückenbereich.
Neuromuskuläre Dysbalancen und Leistungsdefizite treten nicht nur infolge von
Immobilität (Mangel an Bewegung), sondern auch infolge unkorrekter Körperhaltung,
morphologischer Unzulänglichkeiten (z.B. Wirbelsäulenverkrümmung) oder einseitiger
Belastung bei der Arbeit oder im Sport auf.
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Umsetzung
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Die entsprechend des Body Balance Control entwickelten Gerätesysteme
ermöglichen mit Hilfe der BfMC BioMC-Software:
| 1. |
Erkennen von neuromuskulären Dysbalancen und Defiziten
Das Erkennen von neuromuskulären Dysbalancen erfolgt durch die Messung von Kraftentfaltung
und Bewegungsbereichen in den anatomischen Hauptebenen (sagittal, frontal, transversal) und durch
anschließenden Vergleich links/rechts, vorn/hinten.
Das Erkennen von neuromuskulären Defiziten erfolgt durch die Messung der Kraftentfaltung
in den anatomischen Hauptebenen (sagittal, frontal, transversal) und durch den
anschließenden Vergleich mit spezifischen, personengebundenen Referenzwerten. Diese Referenzwerte
werden für jede Testperson anhand von Körpergröße, -gewicht und Geschlecht mit Hilfe
mathematischer Modelle errechnet.
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| 2. |
Abbau von neuromuskulären Dysbalancen und Defiziten
Der Abbau von Dysbalancen und Defiziten erfolgt gemäß den im
Body Power Control Konzept
beschriebenen Prinzipien, d.h. durch die Beanspruchung der Skelettmotorik mittels definierter Belastungen.
Der Abbau von Defiziten im Rückenbereich stellt eine besondere Herausforderung dar:
Die tieferliegende, die einzelnen Wirbel stabilisierende Muskulatur, die so genannte
autochthone Muskulatur, ist a priori willkürlich nicht aktivierbar und
dadurch im Rahmen eines Krafttrainings mit den üblichen Mitteln (Geräten) nur
bedingt trainierbar.
Mit Hilfe des CTT-CENTAUR kann dieses Problem umgangen werden.
Durch eine kontrollierte Veränderung der Körperneigung im Gravitationsfeld der Erde
wird neben der Erzeugung von definierten Belastungen auch erreicht, dass der
Gleichgewichtsanalysator aktiviert wird, der seinerseits die Aktivität der tieferliegenden
Muskulatur steuert. Auf diese Weise kann die die Wirbelsäule stabilisierende Muskulatur
gezielt trainiert werden.
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Aufgrund des einzigartigen Designs und Funktionsumfangs von BfMC
Gerätesystemen ist das Erkennen und der Abbau von neuromuskulären Dysbalancen
und Defiziten in bisher unbekannter Qualität, Effizienz und mit minimalstem Platzbedarf
durchführbar.
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BfMC Body Power Control
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Zielsetzung
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Wiederherstellung, Erhaltung und Verbesserung der Bewegungsleistung (Zusammenwirken von Kraft,
Bewegungsausdauer und -koordination) des Bewegungsapparates durch Biofeedbacktraining.
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Hauptthese
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Die Belastung bzw. die durch sie erzeugte Beanspruchung ist ein Therapeutikum.
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Erläuterungen
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Grundlage der Entwicklung diese Gerätekonzeptes bilden die spezifischen
Eigenschaften biologischer Systeme, Beanspruchungen durch spezifische adaptive
Reaktionen zu beantworten (Organisation/Reorganisation ihrer Funktionalität).
Das System Muskulatur und ihre neuronale Steuerung bezeichnet man als Sensomotorik.
Die sensomotorischen Systeme sind lernfähige Systeme, d.h. aktiv adaptive Systeme.
Durch Beanspruchung der Systeme mittels dosierter Belastungen kann man spezifische
Lerneffekte bzw. Trainingseffekte erzielen, die sich als Leistungssteigerung der
Systeme dokumentieren. Diese Eigenschaft kann für therapeutische Rehabilitation,
d.h. Abbau von neuromuskulären Dysbalancen und Defiziten ausgenutzt werden.
Zur Erzielung spezifischer therapeutischer Effekte spielt die Dosierbarkeit
der Belastung und ihre Struktur eine zentrale Rolle. Das Gerätekonzept
Body Power Control berücksichtigt diese Bedingungen.
Durch computergestütztes Biofeedbacktraining können verschiedene Belastungsprofile
generiert und damit spezifische therapeutische Effekte erzielt werden.
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Umsetzung
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Alle BfMC Gerätesysteme basieren auf dem Body Power Control Konzept.
Sie sind computergestützte Systeme (kybernetische Simulatoren) und ermöglichen eine
komplette Organisation und Führung des Trainings. Dabei spielen Biofeedbackverfahren
eine zentrale Rolle. Mit Hilfe der BfMC BioMC-Software ermöglichen
BfMC Gerätesysteme:
| 1. |
Erfassung der Personendaten |
| 2. |
Generierung der Struktur der Trainingsübung (Serien, Anzahl der Wiederholungen in der Serie, Trainingswiderstand, Bewegungsausmaß, Geschwindigkeit und Bewegungsprofil) |
| 3. |
Steuerung des Trainings durch Online-Biofeedbackverfahren (Erzeugung von spezifischen Belastungsprofilen) |
| 4. |
Ergebnisdarstellung, Dokumentation und Archivierung |
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